Archiv für die Kategorie ‘Zubehör’

Test: DAM MAD® NO-XS Sonnenbrille

Mai 18, 2009

Im Juli letzten Jahres habe ich mir die o.g. Polbrille bei meinem Angelgerätehändler gekauft. Auf den ersten Blick ist das schon ein sehr schönes und modern gestaltetes Teil. Mit ca. 40,-€ ist die Brille im mittleren Preissegment angesiedelt und daher fiel die Wahl auch gar nicht so schwer.
Am Wasser allerdings zeigte sich recht schnell, dass die polarisierenden Eigenschaften der Brille eher zu wünschen übrig lassen. (mehr…)

Gummilieferung von Camo-Tackle

November 4, 2008

Gestern habe ich wieder mal eine kleine Bestellung bei meinem lieblings-Onlineshop Camo-Tackle ausgelöst.
Geordert wurden einige neue Twister und ein paar rheintaugliche, 10- und 14 gramm schwere Patronenbleie fürs T-Rig. Die Bestellung wurde umgehend bearbeitet und wird aller Wahrscheinlichkeit nach heute Abend bei mir zuhause eintreffen. In dem Paket werden auch einige komische Gummiwürmer mit eingegossenem Kaninchenhaarbüschel namens 6″ Single Tail Worm sein.

Camo-Tackle

Quelle: Camo-Tackle

Ich bin echt gespannt, wie die sich am Finesserig schlagen und werde das am Freitag ausführlich testen. Auf Grund des Bildes wage ich allerdings schon zu prognostizieren, dass die ein sehr lebhaftes Spiel aufweisen werden, welches es den Barschen und evtl. den Zandern schwer machen wird, zu widerstehen.

Auf jeden Fall werde ich demnächst über die ersten Einsätze dieses ungewöhnlichen Köders berichten. Unabhängig von den Ergebnissen dieses Tests kann ich Camo-Tackle uneingeschränkt empfehlen. Die Bestellbearbeitung geht immer super schnell und bisher lief immer alles reibungslos und sauber.

Tom Hawk „Universal Bag“

Oktober 31, 2008

Die moderne Menschheit ist ja bekanntlich aus einer Gesellschaft von Jägern und Sammlern hervor gegangen und auch heute noch stecken diese Egenschaften, mehr oder weniger ausgeprägt, in vielen von uns.

Dass bei uns Anglern der Jagdtrieb verstärkt ausgebildet ist, liegt auf der Hand. Aber bei vielen von uns ist auch die Sammelleidenschaft sehr groß. Schaut man mal einem Spinangler etwas genauer auf die Ködersammlung, so kann man in vielen Fällen eine wahnsinns Auswahl an Kunstködern entdecken. So geht es auch mir. Wann immer ich im Internet oder Angelgeschäft etwas „neues“ entdecke, dann überkommt mich das Gefühl, dass ich genau diesen Köder unbedingt brauche, da er garantiert der absolute Fanggarant ist.
So kommen dann nach und nach immer mehr dieser guten Stücke zusammen und die Sammlung wächst.
Um nun dieser großen Sammlung aus „Wunderködern“, „Zanderbringern“, „Barschmagneten“ und „Hechtverführern“ eine geeignete Bleibe zu bieten, benötigt der Angler eine entsprechende Köder(box)tasche.

Nach langer Recherche im I-Net habe ich nun eine geeignete Tasche für meine durchaus umfangreiche Sammlung gefunden. Wichtig bei der Suche war mir, dass:
- möglichst viel Platz für Köderboxen vorhanden ist
- die Boxen leicht herauszunehmen sind
- die Tasche wie ein Rucksack getragen werden kann, da es sonst bei längeren Strecken und Schultergurt auf Grund einseitiger Belastung extrem unangehm wird
- es möglichst viele Seitentaschen für „Kleinkram“ gibt.

Entschieden habe ich mich letztlich für eine Tasche von Exori, genannt Tom Hawk „Universal Bag“. Diese bietet Platz für max. 9 Köderboxen à 27,5×185 cm. Das ist echt der Wahnsinn, da man so auch für längere Touren unter wechselnden Bedingungen genug Material mitnehmen kann. Außerdem bietet die Tasche ein Kühlfach, das den Tagesfang oder die Getränke frisch hält.

Universal Bag

Quelle: http://www.exori.de

http://www.exori.de

Quelle: http://www.exori.de

Gestern wurde das gute Stück geliefert und natürlich gleich eingeräumt.
Es trägt sich auch komplett gefüllt angenehm wie ein Wanderrucksack und erlaubt es somit auch beim Angeln längere Strecken zu Fuß problemlos zurückzulegen.

Drop Shot „Bleie“

Oktober 27, 2008

Die Angelei mit dem DS-system ist ja seit geraumer Zeit in aller Munde. Es wird viel darüber diskutiert wie man den Gummi am fängigsten montiert, wie lang der Abstand zwischen Blei und Haken sein sollte, welche Hakenformen wie ans Band gebracht werden und ob Stahl nicht abschreckend auf Fische wirkt.

Das sind natürlich alles sehr wichtige Punkte. Leider habe ich aber das Gefühl, dass jeder seinen „Senf“ zu diesem Thema dazu geben will, und dass dadurch sogar kleinste Details diskutiert werden, die in 99% der Fälle nicht wirklich fangentscheidend sind.
Auch der Inhalt dieses Artikels wird sich in erster Linie nicht direkt fangsteigernd auswirken.
Ich möchte hier vielmehr über eine Schwachstelle des Systems schreiben, die viele Anglern teuer zu stehen kommt. Sobald sie nämlich über hängerträchtigem Grund angeln, verlieren sie beim DS eine Unzahl an Bleien. Wagt man sich an die wirklich fängigen Stellen wie Steinpackungen und Häfen, steigt die Gefahr eines Verkantens des Bleies am Grund beträchtlich.
Da diese Tatsache schnell ins Geld gehen kann, wagen sich viele Angler nicht diese Stellen gezielt und intensiv zu befischen. Zu unrecht wie ich meine, da in diesem Fall das Problem, die Steine, auch gleichzeitig dessen Lösung sein können.

Ein Kiesel vom Flussufer ist schnell am Ende des DS-Rigs befestigt. Dazu muss einfach nur ein kurzes Stück Geflochtene angebunden werden an welches der Kiesel mit Sekundenkleber angeklebt wird. Eine geflochtene Schnur ist deshalb zu empfehlen, weil diese besser am Stein kleben bleibt als eine Mono. Das kostet nichts und der Stein kann bei einem Abriss sofort durch einen neuen ersetzt werden. Auch reißt der Stein in den meisten Fällen direkt an der Klebestelle ab und rettet somit die Montage. Das erlaubt es einem deutlich risikobereiter zu Fischen und man ist demnach weitaus häufiger in fängigen Regionen unterwegs.
Bastler können sich auch eine Auswahl an unterschiedlich großen Kieseln im Voraus sammeln, diese zuhause mit Kleber und einer Schnurschlaufe zu einem auswechselbaren DS-Gewicht herrichten. Das kann dann beim Angeln in einen kleinen Wirbel am untere Ende des DS-Rigs eingehängt werden.
So sind sie stets flexibel um sich den unterschiedlichen Gegebenheiten am Gewässer anzupassen.

Einen kleinen, wenn auch nur marginalen Vorteil im Bezug auf die Fängigkeit des DS-Rigs gibt es dann aber doch noch on top. So wirken die Kiesel auf Fische weniger abschreckend und fremd als die normalen DS-Bleie. Ein Vorteil, der hauptsächlich im meist klaren Winter-Wasser das eine Prozent mehr an Fängigkeit ausmachen kann, das benötigt wird, um doch noch erfolgreich zu sein.

„The Victim“

September 18, 2008

Neulich habe ich mir mal wieder ein paar neue Kunstköder gekauft. Beim Stöbern im Net kam ich auf die Seite www.face-of-fishing.org, auf der Gliederwobbler mit dem wirklich treffenden Namen „The Victim“,das Opfer, angeboten werden. Da ich den Preis von 5,- € als sehr angenehm empfand und mich dieser Wobbler neugierig werden ließ, hab ich mir drei Stück in unterschiedlichen Größen und Farben gekauft. Diese wurden auch drei Tage später bereits geliefert und der erste Eindruck konnte mich wirklich überzeugen. Sie sehen echt gut aus! Auf die Details wurde großen Wert gelegt und auch die Sprengringe und Drillinge sind von guter Qualität.


Quelle: http://www.face-of-fishing.org

Schon am nächsten Tag nahm ich die Babys mit ans Wasser um den Lauf zu testen. Der ist einfach gigantisch! Diese Wobbler stehen Illex und Jackson vom Lauf her in nichts nach. Leider konnte ich aus Zeitgründen noch keinen intensiven Fangtest machen, der wird aber schnellstmöglich erfolgen.

Das einzige, was mich wirklich sehr stört, ist der Umgang mit den Porto-und Versandkosten bei Face of Fishing. Berechnet wurden 6,95 € obwohl die in nem normalen Maxibrief für 1,80 € versendet wurden. Da könnte man doch wahrlich etwas mehr Kundenfreundlichkeit zeigen.

Empfehlen kann ich die Wobbler uneingeschränkt. Vielleicht sollten Interessenten aus Portogründen aber über eine Sammelbestellung nachdenken.

Rheinzander

September 6, 2008

Ich war heut wieder am Rhein mit Gummis unterwegs. Schon nach wenigen Würfen konnte ich den ersten Biss verzeichnen. Der Räuber am anderen Ende nahm einen Kopyto in so einer komischen dunkelgrün-gelblich-glitter-matschefarbe. Gebissen hat er direkt an der Kante, an der die Hauptströmung in ruhigeres Nebenwasser übergeht. Generell ist das ein sehr guter Bereich. Hier kann mit relativ leichten Bleiköpfen gefischt werden um guten Bodenkontakt halten zu können und trotzdem für Raubfische leicht inhalierbar zu sein. Leider konnte ich den Fisch nicht keschern, da er sich im etwas zu harten Drill verabschiedet hat. Allerdings hing bereits wenige Würfe später ein weiterer Zander am Band, der zu einem kurzen Landgang mit Fotoshooting bereit war.

 

DEGA Jacke – Zwischenbilanz

September 3, 2008

Nach ausführlichem Testen meiner Watjacke von Dega möchte ich jetzt mal eine Zwischenbilanz ziehen. Die Jacke hat sich während des doch eher feuchten Sommers als durchaus wasserdicht bewährt. Angeln im Regen und bei Wind sind nun kein Problem mehr für mich. Auch die Kaputze rutscht nicht ins Gesicht, da sie dank Gummizug individuell an den Kopf anpassbar ist. Die Anzahl der Taschen ist für meine Zwecke bisher immer ausreichend gewesen, lediglich die Tasche auf dem Rücken hat eine für meinen Watkescher zu kleine Öffnung. Da ich aber seit geraumer Zeit eh die Handlandung bzw. den Boga-Grip bevorzuge, stört mich diese Tatsache weniger. Unbequem wird die Jacke allerdings, wenn man sie nicht nur zum aktiven Angeln einsetzten möchte. Beim Ansitzen rutscht der Bund auf Grund des sehr kurzen Schnitts der Jacke ständig nach oben und man bekommt einen kalten Rücken im Bereich der Nieren. Das finde ich sehr schade, da ich denke, dass es mit geringem Aufwand möglich gewesen wäre da Abhilfe zu schaffen. Andererseit ist es nunmal eine Watjacke und keine Ansitzjacke. Also Fazit: Ich bereue es bisher nicht sie gekauft zu haben und freue mich auf viele weitere Stunden des Testens. Der Herbst kommt mit großen Schritten und da bin ich gespannt, wie sie sich bei richtigem Sauwetter schlägt.

Rolle zur Skelli

August 29, 2008

Ich habe mich entschieden. Zur Auswahl als neue Rolle für meine Geburtstags-Skelli standen drei Modelle: die RedArc, die Stradic oder die Zauber. Nach vielem hin und her überlegen und dem Abwägen verschiedenster Vor-und Nachteile, sowie dem Testen diverser Alternativen im Angelladen, hab ich mich dann für die Shimano Stradic FB 2500 entschieden.

Das ist dann schon die zweite, die ich mein Eigen nennen darf und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Das einzige Problem bei dieser Rolle ist, dass man davon total versaut wird. Man ist nach einigen Würfen, und erst recht nach einigen gefangenen Fischen, so verdammt verwöhnt, dass man bei jeder anderen Rolle irgendwelche minimalen, kaum spürbaren unregelmäßigkeiten im Lauf oder der Schnurverlegung als absolute Katastrophe empfindet.

Naja egal, das sagt wahrscheinlich jeder Fan über sein präferiertes Tackle. Unabhäng von dem bevorzugten Modell empfehle ich jedem, der sich eine Rolle zum Spinnfischen kaufen will, lieber ein paar Tage länger zu sparen und sich eine etwas teurere Rolle zuzulegen. Das zahlt sich definitiv in Form gefangener Fische aus.

Berkley Series One Skeletor 2 Dropshot

August 25, 2008

So heißt meine neue Rute. Ich habe sie vor ein paar Tagen von meiner Freundin zum Geburtstag bekommen. Die Rute soll die Lücke schließen, die zwischen meiner kleinen Barsch/Forellen-Rute von P&M (WG 2-7gr) und der altehrwürdigen Shimano Solstace mit 15-30g, vorhanden ist. Ich werde sie vornehmlich zum Dropshotten und leichten Twitchen einsetzen. Natürlich benötige ich noch eine Rolle, die ich mir heute ja
dann leider noch dazu kaufen muss ;-)

Erster Rheinzander

August 20, 2008

Ich konnte gestern meinen ersten Zander aus dem Rhein an Land bringen. Bei meinem dritten Ausflug mit der Spinnrute am Rhein hats endlich geklappt. Der Angeltag begann zunächst ähnlich verlustreich wie seine Vorgänger. Ich „versenkte“ diverse Gummis im Rhein auf der Suche nach einer Möglichkeit und einer Technik nach am Grund zu fischen und trotzdem halbwegs hängerfrei davon zu kommen.  Als dann auch noch einer meiner Illex-Wobbler durch einen dummen Fehler unwiederbringlich zwischen die Steinpackung der Buhne fiel, wollte ich erst abbrechen und einfach nur nach Hause fahren.

Ich kam mir vor wie ein blutiger Anfänger, der seine ersten Versuche mit Kunstködern vollführt. Letztenendes entschied ich mich dann aber doch noch ein bisschen zu bleiben. So montierte ich einen kleinen Hammer-GuFi in braun an einem 10gr Bleikopf. Dieser flog dann parallel zur Buhne ins Wasser. Absinken lassen, anlupfen, absinken und bums, ein Biss! Yes! Ich war wieder im Spiel!!! Nach kurzem aber heftigem Drill konnte ich ihn dann an Land bringen. Ich war noch nie so stolz auf einen selbst gefangenen Zander. Auch wenn er nur 65cm maß, diesen Zander kann ich ohne schlechtes Gewissen als den teuersten meiner bisherigen Anglerkarriere bezeichnen.