Fast direkt nach dem Fliegenfischen ging es gestern Abend zum Aalangeln an den Rhein. Zusammen mit vielen Anglern aus dem Board www.rheinangeln-pur.de.vu sollte den Schleichern nachgestellt werden. Das Event wurde organisiert vom Foren-Initiator und Moderator Dieter, genannt ZanderDieter. (mehr…)
Archiv für die Kategorie ‘Raubfisch’
Kölner Aalnacht 2009
Mai 17, 2009Vier Aale an einem Abend
April 23, 2009Am Dienstag abend war ich noch für ein paar Stunden am Rhein und konnte vier Schlangen überlisten.
Drei davon bissen auf Tauwurm/Rotwurm Kombi- und einer auf Tebo-Raupe an der Grundmontage.
Der Rhein hat zur Zeit ca 14 °C und einen Pegelstand von ca. 3,8 m. Alle vier schwimmen wieder, da sie noch untermaßig waren.
Die Köder der einen Rute hatte ich an der Strömungskante platziert, die der anderen in dem Loch nahe des Bunenkopfes.
Evtl. probiere ich es beim nächsten Mal weiter in der Stömung, um an die größeren Aale zu kommen.
Heimatgefühle
April 16, 2009Über die Osterfeiertage ging es für Kathi und mich zu Besuch zu meinen Eltern nach Brandenburg. Natürlich nutzte ich die Chance um mal wieder in alten Gefilden zu „räubern“. Dafür musste ich das erste Mal in meinem Leben eine Tageskarte für DAV-Gewässer kaufen…nach 17 Jahren Mitgliedschaft. Ist schon ein komisches Gefühl aber was solls, ne Jahreskarte für Brandenburg lohnt sich nicht, wenn man in NRW lebt.
So gerüstet ging es an einen Waldsee, an dem ich in vergangenen Jahren um diese Zeit immer gut Frühjahrshechte fangen konnte.


Leider blieben die in diesem Jahr aus. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns deshalb es an „meiner“ Schleuse zu probieren. Das war eine richtige Entscheidung. Schon nach wenigen Würfen mit kleinem Kopyto gab es einen satten Rums in der Rute und ich hatte nen dicken Fisch an der Angel. Dieser brachte meine kleine P&M Rute schon ziemlich an ihre Grenzen. Die ersten fünf Minuten blieb er einfach an seiner Stelle stehen und bewegte sich nur minimal. Dann ging es auf einmal los, als sei ihm erst jetzt bewusst geworden, was überhaupt los ist, schwamm der Bursch mit voller Fahrt stromab. Dabei konnte ich erstmalig sehen, was ich da an der Rute hatte.
Es war ein ca. 80cm Rapfen, der auf Grund seines Lebens in der Strömung der Schleuse ziemlich fit war. Leider konnte ich den Burschen nicht an Land bringen, da er nach ca 10-15 Minuten Drill ausstieg. Der Spaßfakor war trotzdem extrem hoch und ich wünschte diesem Traumfisch noch ein langes Leben dort an der Schleuse.
Auch wenn sonst nichts mehr ging, da die Barsche zur Zeit mitten im Laichgeschäft waren, war das ein wunderschöner Tag in meiner kalten Heimat…
Erster Rheinaal 2009
April 16, 2009Gestern Abend konnte ich meinen ersten Aal 2009 auf die Schuppen legen. Gebissen hat der Schlängler bei ca. 13°C Wassertemperatur und einem leicht sinkenden Pegel von ca. 3,55 Metern. Ich hatte zwei Ruten mit Grundmontagen ausgelegt.
Eine wurde bestückt mit Tebo-Raupen, die andere mit einer Kombi aus einem halben Tauwurm und einem kleinen, quirligen Rotwurm.
Nachdem ich an beiden Ruten immer wieder Zupfer und geklaute Köder verzeichnen konnte, bekam ich gegen 22:00 Uhr einen „richtigen“ Biss.
Der Anschlag saß und der erste Aal wurde verhaftet. Danach war erst wieder für eine Weile Ruhe (abgesehen von geklauten Tebo-Raupen), bis ein zweiter ordentlicher Biss an der Wurmrute für einen kurzen Adrenalinkick sorgte. Leider saß der Anhieb nicht, so dass ich den Abend mit nur einem Aal beendete. Egal, es geht langsam los und das ist es was zählt.
Saiblinge im Puff
April 5, 2009Da das Wetter endlich schöner werden sollte, haben Kathi und ich uns entschlossen in den Puff zu gehen und Forellen zu flitschen.
Gesagt, getan ging es am Samstag früh um 6:00 Uhr los in Richtung Engelskirchen. Dort angekommen erlebten wir, was es bedeutet am Wochenende eine solche Anlage zu besuchen. Es standen schon mindestens zehn Autos vor verschlossener Tür und gut 20 Angler warteten auf Einlass. Das war uns eindeutig zu viel Besuch und so ging es ca. 200m weiter zur nächsten Anlage. Diese war relativ lehr und so setzten wir uns an eine nette Stelle des Teichs.
Den Grund für die wenigen Besucher erfuhren wir ca. 20 Minuten später, als der Besitzer zum kassieren kam. Er wollte 25,-€ p.P. wegen Sonderbesatz mit Saiblingen. Egal, wir wollten einfach nur angeln und bezahlten also.
Nach dem Aufbauen der Ruten konnten wir in einer kleinen Bucht neben uns einen Schwarm Forellen ausmachen. Kurz darauf flog der Köder an die Stelle und wenig später landete die erste Forelle im Kescher. Ihr folgten auf diese Weise noch 4 weitere, die allesamt recht mickrig (Aldi-Größe) ausfielen. Dummerweise bemerkte dann ein ca. 12 jähriger „unseren“ Schwarm und begann mit einem Stock und Angelschnur bewaffnet die Forellen zu „angeln“. Mein freundlicher Hinweis darauf, dass man aus Respekt zu anderen Anglern ein wenig Abstand zu deren Angelstelle und zum Wasser hält, kam leider zu spät denn er hatte den Schwarm erfolgreich durch stetiges Platschen und Panschen im Wasser verscheucht.
So biss die nächsten Stunden nichts mehr…bei niemandem! Bis es auf einmal in der Nähe des Auslaufs ordentlich zur Sache ging. Zwei Jungs hatten dort ihre Ruten ausgelegt und fingen einen Saibling nach dem nächsten. Dieses Spiel zog sich über die nächsten Stunden hin und man konnte beobachten, wie aller Angler am Teich immer nervöser wurden. Irgendwann kam ich dann mit den beiden ins Gepräch und sie luden Kathi und mich ein, auch eine Rute am Auslauf zu platzieren. Das war super freundlich von den beiden und so konnten Kathi und ich abwechselnd auch noch drei Sablinge überlisten. Alles in allem hatten wir einen schönen Angeltag, der gekrönt wurde durch nette Gesellschaft und interessante Gespräche mit den beiden anderen Anglern.
- Kathi
- der Angelteich
- Saiblingstrecke
So muss das sein!
Eiskalte Ahr
März 25, 2009Abserviert hat sie mich, das gibts gar nicht! Am 21.3. sollte es im wunderschönen Ahrtal, an der wunderschönen Ahr auf Bachforellen gehen. Gigantische Fische, die wild an meinem leichten Gerät kämpfen, hatte ich mir schon die ganzen letzten Tage ausgemalt.
Aus diesem Grund stand ich auch pünktlich um 7:00 Uhr morgens an der Tankstelle, die die Tageskarten für meine Angelstrecke der Wahl verkauft. Aufgeregt wurden schnell die Formalitäten abgewickelt und ab gings ans Wasser. Die Ahr präsentierte sich glasklar und der Wasserstand war nur minimal über Normalpegel. Auch die Sonne schien, allerdings war es Arschkalt.
Der Fluss hat auf der beangelten Strecke ein sehr steiniges Bett und bietet somit vergleichsweise eine eher geringe Hängergefahr. Außerdem ist er geprägt durch viele Löcher, unterspülte Ufer und eine kleinere Rausche. Leider konnte ich an diesem Tag nicht auch nur den kleinsten Zupfer auf meine tollen, überteuerten Spinner und Wobbler und Gummifischlein verzeichnen. Ich schätze, dass das auf die momentan noch eiskalten Wassertemperaturen zurückzuführen ist. Nichtsdestotrotz (das ist tatsächlich ein Wort!) war es ein sehr schöner Angeltag, da einen die Landschaft im Ahrtal auch mal über einen Schneidertag hinwegtrösten kann…
Fazit: Das Ahrtal ist einen zweiten Besuch wert und sobald das Wasser in der Ahr wieder erträgliche Temperaturen erreicht, werde ich ein weiteres Mal mein Glück versuchen.
Yellowtail
Dezember 3, 2008Ein Freund aus Südafrika hat mir ein Bild seines letzten Fangs geschickt. Darauf zu sehen ist ein Yellowtail, den er von der Südafrikanischen Küste aus gefangen hat.
Um einen solchen Fisch von Land aus an die Rute zu bekommen, muss man eine felsige Küste finden, die sehr steil abfällt und wo das Wasser sehr schnell tief wird. Die Angler gehen dort meist zu zweit ans Wasser, wobei einer von einem erhöhten Platz aus nach raubenden Yellowtails ausschau hält und der andere diese dann gezielt auf Kommando mit seinem Kunstköder anwirft.
Mein bekannter hatte an seiner 11ft Rute mit einer 40lb Schnur eine halbe Stunde zu kämpfen um seinen Fisch zu landen. Es war einer der größten, der dort seit Jahren gefangen wurde.
Feierabend-Zander
Dezember 3, 2008Auf der Arbeit ging es gestern hoch her und somit war ich froh, dass ich im Anschluss noch eine Stunde angelnd am Rhein verbringen konnte. Es war kalt und die Luft angenehm klar, genau das Richtige um den Kopf frei zu bekommen. Ich angelte an einer Hafenausfahrt und konnte dabei ein Industrieanlagen-Panorama bewundern, dass am hellen Tage sehr unschön aussieht. Bei Nacht allerdings verwandelt es sich in ein mystisches Panorama, dass auch aus einem Endzeit-Movie stammen könnte.
Trotz des Anblicks konnte ich mich aber doch auch aufs Angeln konzentrieren. Ans Band kam, wie meistens in der Nacht, ein Kopyto am 14g Kopf. Nachdem ich die ersten Würfe erfolglos klassisch gejiggt hatte, brachte bereits der erste Wurf mit nem gefaulenzten Shad einen Biss. Ich konnte kurz darauf einen ca. 45er Zander zum kurzen Fototermin an Land bringen. Danach ging leider nichts mehr, aber ich musste auch nach knapp einer Stunde wieder los. Somit ist das Ergebnis, ein Zander bei einer Stunde Angeln, gar nicht so schlecht.
Und hier isser:
Angeltag am Forellenteich
November 17, 2008Ich war am 13.11. mit Kathi am Angelteich „Forellenhütte“ zum Forellenflitschen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt und der Betreiber ist wirklich sehr engagiert und hat immer Tipps und Tricks parat, die er gern auch weiter gibt. Der Besatz ist gemischt und auf Grund des Zulaufs aus einem kleinen Bach gibt es sogar natürlich eingewanderte Bachforellen, die auch regelmäßig gefangen werden. Ich kann die Anlage wirklich empfehlen, wenn man zur Abwechslung mal dem konzentrierten Überlisten wilder Fische in See und Fluss, die „leichte Unterhaltung“ eines Teichbesuchs vorzieht.
Wir konnten an dem Tag 11 Portionsforellen und eine Große überlisten. Gebissen haben die sowohl auf Bienenmaden, als auch auf geschleppten Teig. Als top Farben erwiesen sich beim Teig weiß und orange-glitter, die relativ flach an der Stachelschweinpose und am Sbirolino geschleppt wurden. Die Bienenmaden haben wir stationär an der Pose in ca. 1,20m Tiefe angeboten.
Drop Shot „Bleie“
Oktober 27, 2008Die Angelei mit dem DS-system ist ja seit geraumer Zeit in aller Munde. Es wird viel darüber diskutiert wie man den Gummi am fängigsten montiert, wie lang der Abstand zwischen Blei und Haken sein sollte, welche Hakenformen wie ans Band gebracht werden und ob Stahl nicht abschreckend auf Fische wirkt.
Das sind natürlich alles sehr wichtige Punkte. Leider habe ich aber das Gefühl, dass jeder seinen „Senf“ zu diesem Thema dazu geben will, und dass dadurch sogar kleinste Details diskutiert werden, die in 99% der Fälle nicht wirklich fangentscheidend sind.
Auch der Inhalt dieses Artikels wird sich in erster Linie nicht direkt fangsteigernd auswirken.
Ich möchte hier vielmehr über eine Schwachstelle des Systems schreiben, die viele Anglern teuer zu stehen kommt. Sobald sie nämlich über hängerträchtigem Grund angeln, verlieren sie beim DS eine Unzahl an Bleien. Wagt man sich an die wirklich fängigen Stellen wie Steinpackungen und Häfen, steigt die Gefahr eines Verkantens des Bleies am Grund beträchtlich.
Da diese Tatsache schnell ins Geld gehen kann, wagen sich viele Angler nicht diese Stellen gezielt und intensiv zu befischen. Zu unrecht wie ich meine, da in diesem Fall das Problem, die Steine, auch gleichzeitig dessen Lösung sein können.
Ein Kiesel vom Flussufer ist schnell am Ende des DS-Rigs befestigt. Dazu muss einfach nur ein kurzes Stück Geflochtene angebunden werden an welches der Kiesel mit Sekundenkleber angeklebt wird. Eine geflochtene Schnur ist deshalb zu empfehlen, weil diese besser am Stein kleben bleibt als eine Mono. Das kostet nichts und der Stein kann bei einem Abriss sofort durch einen neuen ersetzt werden. Auch reißt der Stein in den meisten Fällen direkt an der Klebestelle ab und rettet somit die Montage. Das erlaubt es einem deutlich risikobereiter zu Fischen und man ist demnach weitaus häufiger in fängigen Regionen unterwegs.
Bastler können sich auch eine Auswahl an unterschiedlich großen Kieseln im Voraus sammeln, diese zuhause mit Kleber und einer Schnurschlaufe zu einem auswechselbaren DS-Gewicht herrichten. Das kann dann beim Angeln in einen kleinen Wirbel am untere Ende des DS-Rigs eingehängt werden.
So sind sie stets flexibel um sich den unterschiedlichen Gegebenheiten am Gewässer anzupassen.
Einen kleinen, wenn auch nur marginalen Vorteil im Bezug auf die Fängigkeit des DS-Rigs gibt es dann aber doch noch on top. So wirken die Kiesel auf Fische weniger abschreckend und fremd als die normalen DS-Bleie. Ein Vorteil, der hauptsächlich im meist klaren Winter-Wasser das eine Prozent mehr an Fängigkeit ausmachen kann, das benötigt wird, um doch noch erfolgreich zu sein.





