Archiv für die Kategorie ‘Kurioses’

Britische Angler sind echt die Härte!!!

November 28, 2008

Gerade hab ich im Netz mal etwas wirklich cooles gefunden. Vor ca. zwei Jahren gab es in Großbritannien eine Umfrage zum Thema Angeln. Befragt wurden 1.000 Freizeitangler, von denen 75% sagten, dass sie lieber Angeln gehen, als mit ihrer Frau in die Kiste zu steigen. Obendrein investieren die Jungs ungefähr achtmal soviel Geld in Angelzeug wie in ihre Frauen. Über 50% dieser Angler sagten außerdem, dass sie lieber nen Rekordlachs oder ne besonders große Forelle fangen würden, als ne Nacht mit einem Supermodel zu verbringen.
Wenn ich das jetzt alles so lese und mal drüber nachdenke, dann stellt sich mir die Frage: Sind wir nicht alle ein bisschen Brite???

Japanese fishing

September 30, 2008

Boah, wie geil sind eigentlich die Japaner???

Ich hab grad im Kölner Stadtanzeiger (http://www.ksta.de) online gelesen, dass ein 51 jähriger Japaner mit einer 3 Meter langen Angelrute Dessous und Slips von Wäscheleinen auf Balkons geangelt hat und dabei auch noch erwischt wurde. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung hat man dann über 500 Damenslips gefunden! Der Mann gestand, dass er schon seit seinem 18. Lebensjahr Unterwäsche klaut.

Das erklärt natürlich, warum die Japaner so viel Energie in die Entwicklung von high-tech Tackle stecken, und warum die japanischen Haken so besonders gut greifen…

Fischereischeinlehrgang ad absurdum

September 2, 2008

Gestern war ich nach der Arbeit wieder mit der Spinnrute am Rhein. Ich hatte mir vorgenommen es mit Wobblern auf Barsche, Rapfen und später dann auf Zander zu probieren. Um es Vorweg zu nehmen: ich hab nichts gefangen! Keine Ahnung, was ich falsch mache aber ich hatte nicht einmal einen einzigen Biss. Das wird langsam echt deprimierend. Wenigstens ging es nicht nur mir allein so, denn ein anderer Angler versuchte vergeblich mit kleinen Spinnern die Barsche zu reizen.

Gegen Abend traf ich dann einen dritten Verrückten, der allerdings etwas mehr Glück hatte. Er konnte grade einen ca. 45er Rapfen keschern. Leider hat er ihn sofort getötet obwohl ihm der Fisch sehr leid tat. Dummerweise hatte ihm sein Lehrer aber bei der Fischerprüfung beigebracht, jeden Rapfen sofort zu töten, ganz egal ob er ihn verwerten kann oder nicht. Die edleren Fische, wie z.B. Zander, sollten aber wieder zurück gesetzt werden. Somit wurde der Rapfen gestern abgeschlagen und entsorgt, weil son Psycho den Prüflingen Bullshit beibringt. Kann ich nicht verstehen. Warum einen Fisch töten, den man gar nicht essen will?
Naja, der Angler hat sich deshalb echt schlecht gefühlt aber nach einigen aufmunternden Worten ging es wieder. Ich glaube er schlägt keinen Fisch mehr „einfach so“ ab, weil es jemand sagt.

Raubende Friedfische, friedliche Räuber oder Proteinjunkies???

Juli 4, 2008

Neulich war ich mit meinem Kumpel Willi auf dem Hö-See zum Angeln verabredet. Wir mieteten uns ein Boot und wollten Barsche und Zander überlisten. Das klappte am Anfang, zumindest mit den Barschen, auch ganz gut. Im Krautfeld konnten wir einige schöne gestreifte Gesellen Drop-shottend ans Band zaubern. Danach war jedoch erstmal Flaute.

Wir umrundeten den gesamten See ohne wirkliche Erfolge. Selbst der Einsatz unserer rafiniertesten Finesserigs verhalf uns nicht zu einem der gewünschten Zander. Ein genauerer Blick ins Wasser zeigte allerdings auch, warum da nichts ging. Riesige Schwärme von Brutfischen in verschiedenen Größen verdunkelten das Wasser einiger Bereiche des Sees. Ich entschied mich daher mein kleines Spinnrütchen mit einem Kleinstwobbler, nicht viel größer als mein Daumennagel, zu bestücken.

Schon nach wenigen Würfen hatte ich den ersten Biss. Der vermeintlich gute Barsch entpuppte sich allerdings schnell als mittlerer Blei, der den Wobbler voll im Maul hängen hatte. Begleitet von Lachen über diesen „Raubfischerfolg“ flog der Wobbler wieder ins Wasser, um kurz darauf von einer stattlichen, golden schimmernden Rotfeder „gefressen“ zu werden. Ich hatte den nächsten „Räuber“ dran. Dieser wunderschöne Fisch durfte nach einem Erinnerungsfoto wieder Schwimmen. Nun war ich angefixt. Ich wollte wissen, ob ich nicht noch weitere Friedfische mit dem Kunstköder überlisten kann. Um es kurz zu machen, drei weitere Rotfedern konnten dem vermeintlichen Brutfisch nicht wiederstehen. Eine davon würde ich sogar als Kapital bezeichen.

Dieses Erlebnis mit den friedlichen Räubern war sehr spannend und ich bin mir sicher, dass ich auch in den nächsten Jahren zur Zeit der massenhaften Brutfische wieder mit Kunstködern auf Friedfische angeln werde. Erfolg brachten mir übrigens kleine Salmo Hornets in Barsch- und Weißfischdesign…

Rapala Polska

Juni 18, 2008

Wie geil ist das denn? Rapala hat zur EM für jedes Teilnehmerland einen Wobbler gefertigt. Ganz klar, dass ich gleich mal den Wobbler „Polska“ gekauft hab!

 Rapala

Den bekommt meine Freundin, die gebürtige Polin ist, gleich am Mittwoch zu ihrer (hoffentlich) bestandenen Fischereiprüfung. Naja, auch wenn sie nicht besteht, bekommt sie den Wobbler natürlich! Quasi als Motivation die Prüfung beim nächsten mal zu schaffen, um dann endlich zu zeigen, wie sehr auch die Hechte und Zander auf Polen stehen…

Weltweit hässlichster Karpfen der Welt

Juni 4, 2008

Gerade ebend hab ich ein wenig in meinen Fangbildern gestöbert und bin dabei auf eines gestoßen, das ich schon beinahe wieder vergessen hatte. Und zwar handelt es sich um ein Bild eines Karpfens, den mein Bruder im vorigen Jahr an der Strippe hatte. Dieser Karpfen war zwar nicht besonders groß aber er war trotzdem etwas besonderes. Bei einem Menschen würde man ungefähr sagen „er hatte ein Aussehen, das nur eine Mutter lieben kann“.

 Karpfen

Aber mal im Ernst, dieser Karpfen war wirklich anders als „normal“. Er war sehr hochrückig und dafür eher kurz. Abgesehen von Kopf und Schwanz quasi Tellerrund. Die Körperform erinnert eigentlich mehr an einen Discusfisch im Aquarium. Ist schon komisch, was die Natur da manchmal hervor bringt.

Kopyto

Mai 14, 2008

Meine Freundin ist gebürtige Polin und als sie neulich einen meiner kleinen Lieblinge aus Gummi in der Hand hielt, erzählte sie mir doch, dass Kopyto das polnische Wort für Hufeisen ist. Diese Beschreibung bezieht sich auf die Form des Schwanztellers, der beim Kopyto hufeisenförmig ausfällt.

Frau im Trend

Mai 3, 2008

Neulich hat mir meine Oma erzählt, dass sie in ihrer aktuellen Zeitschrift gelesen hat, wie Angler einen 220Kilo-Hecht gefangen haben. Ein bisschen irritiert lies ich mir diese Zeitschrift doch gleich mal zeigen. Es handelte sich um die „Frau im Trend“. Nunja, der Titel lies mich schon das erste mal erschaudern. Der zweite Schauer lief mir dann über den Rücken, als ich die Artikelüberschrift las. Da stand doch tatsächlich das Wort „Hecht“. Auf dem dazugehörigen Bild war allerdings ein riesiger Stör aus dem Fraser River in British Columbia / Kanada zu sehen. Auch aus dem Artikel selbst ging hervor, dass es sich bei dem Fisch definitiv nicht um einen Hecht handeln konnte. Da hatte doch wohl ein Journalist entweder keine Lust auf gründliche Recherche oder war zu inkompetent einen Artikel aus dem Englischen richtig zu übersetzen. Dabei hätte der Schreiber doch nur abzuschreiben brauchen. In der (Angel)Presse stand schon vor Monaten etwas über diesen Ausnahmefisch geschrieben. (siehe z.B. http://www.shortnews.de/start.cfm?id=695260 vom 20.01.) Und was lernen wir daraus? Klatschblätter wie dieses sollten doch besser bei der Berichterstattung über Themenbereiche bleiben, in denen sie sich auskennen… z.B. Puderdosen und  Königshäuser.