Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit zusammen mit Kathi an einem Einsteigerkurs für Fliegenfischer teilzunehmen. Seit diesem Wochenende lässt mich die Flugangelei nicht mehr los. Ich „verschlinge“ geradezu die aktuellen (und auch nicht mehr ganz so aktuellen) Fachmagazine und hab mir sogar Podcasts zum Thema Fliegenfischen abonniert. Am morgigen Freitag habe ich nun einen Tag frei und werde, wie solls auch anders sein, zum Fliegenfischen an die Sülz fahren.
Was mich in diesem Zusammenhang jetzt aber beschäftigt ist die Tatsache, dass einen solch eine neu erlernte (oder zumindest in Grundzügen angeeignete) Angelart so komplett einnimmt. Liegt es tatsächlich an der „Faszination Fliegenfischen“, an der „Magie“, die dieser Art des Angelns nachgesagt wird? Oder ist es einfach nur das neue, das unbekannte, welches einem langjährigen Hobby neue Perspektiven hinzufügt?
Ich weiß es nicht aber auf jeden Fall geht es mir wie damals mit 6 oder 7 Jahren, als ich meine ersten Angelversuche mit Pfefferrohr-Rute und Teig auf Plötzen unternahm. Es ist spannend und ich hoffe dieses Gefühl wird nicht allzu schnell schwächer…
Passion Fliegenfischen (?)
Juni 4, 2009 von einfachdanielTest: DAM MAD® NO-XS Sonnenbrille
Mai 18, 2009 von einfachdanielIm Juli letzten Jahres habe ich mir die o.g. Polbrille bei meinem Angelgerätehändler gekauft. Auf den ersten Blick ist das schon ein sehr schönes und modern gestaltetes Teil. Mit ca. 40,-€ ist die Brille im mittleren Preissegment angesiedelt und daher fiel die Wahl auch gar nicht so schwer.
Am Wasser allerdings zeigte sich recht schnell, dass die polarisierenden Eigenschaften der Brille eher zu wünschen übrig lassen. Den Rest des Beitrags lesen »
Kölner Aalnacht 2009
Mai 17, 2009 von einfachdanielFast direkt nach dem Fliegenfischen ging es gestern Abend zum Aalangeln an den Rhein. Zusammen mit vielen Anglern aus dem Board www.rheinangeln-pur.de.vu sollte den Schleichern nachgestellt werden. Das Event wurde organisiert vom Foren-Initiator und Moderator Dieter, genannt ZanderDieter. Den Rest des Beitrags lesen »
Fliegenfischen an der Agger
Mai 16, 2009 von einfachdanielHeute war ich an der Agger in Loope zum Fliegenfischen. Die Tageskarte kostet 10€ und ist somit erschwinglich. Am Looper Stück angekommen war ich erst ein wenig enttäuscht, da der Fluß hier durch bewohntes Gebiet fließt und auch optisch nicht viel her macht. Außerdem ist hier jede Angelart erlaubt und dem entsprechend waren die interessantesten Stellen auch schon von Posenanglern besetzt.

Ich wollte schon wieder nach Köln zurück fahren, als ich einen anderen Fliegenfischer entdeckte. Nach ein paar gewechselten Worten war ich dann recht schnell überzeugt, es doch einmal an der Agger zu probieren. Der Angler, Phil, kommt dort aus der Gegend und verssicherte mir, dass die Agger ein wirklich Fischreicher und mit einigen guten Fischen besetzter Fluss sei.
Bereits der fünfte oder sechste Wurf mit Streamer am sinkenden Vorfach brachte mir eine 25er Bachforelle. Es stellte sich heraus, dass das die Standartgröße dort ist. Im Laufe des Tages konnte ich noch einige weitere Forellen derselben Größe überlisten. Das war gut, denn ich konnte an dem Tag sehr gut die Bisserkennung beim Nymphen- und Streamerangeln üben. Auch die vielen, zum Teil gemähten, Uferwiesen machten es leicht zu werfen und somit die eigene Wurftechnik zu verbessern. Alles in allem ist das Looper Aggerstück ein nettes Stück Fluss für Anfänger oder für einige kurzweilige Spaßangelstunden.
Fliegenfischen an der Sülz
Mai 15, 2009 von einfachdanielSo, heute hab ich die Sülz mal angetestet. Dazu war ich mit der Fliegenrute in Immekeppel an einem ca 2 km langen Stück, an dem striktes „Flyfishing only“ herrscht. An dem Stück gibt es viele Rauschen, die sich immer wieder mit ruhigen Strecken abwechseln. Auf Grund der sehr üppigen Botanik in Form vieler überhängender Bäume ist das Werfen durchaus anspruchsvoll aber nicht unmöglich. Das Ergebnis meines allerersten Tages mit der Fliegenrute war eine 37er Regenbogenforelle auf Trockenfliege, eine knapp 30er Bafo, ein Lachssmolt sowie eine ca. 65er Barbe auf Nymphe.
Vier Aale an einem Abend
April 23, 2009 von einfachdanielAm Dienstag abend war ich noch für ein paar Stunden am Rhein und konnte vier Schlangen überlisten.
Drei davon bissen auf Tauwurm/Rotwurm Kombi- und einer auf Tebo-Raupe an der Grundmontage.
Der Rhein hat zur Zeit ca 14 °C und einen Pegelstand von ca. 3,8 m. Alle vier schwimmen wieder, da sie noch untermaßig waren.
Die Köder der einen Rute hatte ich an der Strömungskante platziert, die der anderen in dem Loch nahe des Bunenkopfes.
Evtl. probiere ich es beim nächsten Mal weiter in der Stömung, um an die größeren Aale zu kommen.
Heimatgefühle
April 16, 2009 von einfachdanielÜber die Osterfeiertage ging es für Kathi und mich zu Besuch zu meinen Eltern nach Brandenburg. Natürlich nutzte ich die Chance um mal wieder in alten Gefilden zu „räubern“. Dafür musste ich das erste Mal in meinem Leben eine Tageskarte für DAV-Gewässer kaufen…nach 17 Jahren Mitgliedschaft. Ist schon ein komisches Gefühl aber was solls, ne Jahreskarte für Brandenburg lohnt sich nicht, wenn man in NRW lebt.
So gerüstet ging es an einen Waldsee, an dem ich in vergangenen Jahren um diese Zeit immer gut Frühjahrshechte fangen konnte.


Leider blieben die in diesem Jahr aus. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns deshalb es an „meiner“ Schleuse zu probieren. Das war eine richtige Entscheidung. Schon nach wenigen Würfen mit kleinem Kopyto gab es einen satten Rums in der Rute und ich hatte nen dicken Fisch an der Angel. Dieser brachte meine kleine P&M Rute schon ziemlich an ihre Grenzen. Die ersten fünf Minuten blieb er einfach an seiner Stelle stehen und bewegte sich nur minimal. Dann ging es auf einmal los, als sei ihm erst jetzt bewusst geworden, was überhaupt los ist, schwamm der Bursch mit voller Fahrt stromab. Dabei konnte ich erstmalig sehen, was ich da an der Rute hatte.
Es war ein ca. 80cm Rapfen, der auf Grund seines Lebens in der Strömung der Schleuse ziemlich fit war. Leider konnte ich den Burschen nicht an Land bringen, da er nach ca 10-15 Minuten Drill ausstieg. Der Spaßfakor war trotzdem extrem hoch und ich wünschte diesem Traumfisch noch ein langes Leben dort an der Schleuse.
Auch wenn sonst nichts mehr ging, da die Barsche zur Zeit mitten im Laichgeschäft waren, war das ein wunderschöner Tag in meiner kalten Heimat…
Erster Rheinaal 2009
April 16, 2009 von einfachdanielGestern Abend konnte ich meinen ersten Aal 2009 auf die Schuppen legen. Gebissen hat der Schlängler bei ca. 13°C Wassertemperatur und einem leicht sinkenden Pegel von ca. 3,55 Metern. Ich hatte zwei Ruten mit Grundmontagen ausgelegt.
Eine wurde bestückt mit Tebo-Raupen, die andere mit einer Kombi aus einem halben Tauwurm und einem kleinen, quirligen Rotwurm.
Nachdem ich an beiden Ruten immer wieder Zupfer und geklaute Köder verzeichnen konnte, bekam ich gegen 22:00 Uhr einen „richtigen“ Biss.
Der Anschlag saß und der erste Aal wurde verhaftet. Danach war erst wieder für eine Weile Ruhe (abgesehen von geklauten Tebo-Raupen), bis ein zweiter ordentlicher Biss an der Wurmrute für einen kurzen Adrenalinkick sorgte. Leider saß der Anhieb nicht, so dass ich den Abend mit nur einem Aal beendete. Egal, es geht langsam los und das ist es was zählt.
Saiblinge im Puff
April 5, 2009 von einfachdanielDa das Wetter endlich schöner werden sollte, haben Kathi und ich uns entschlossen in den Puff zu gehen und Forellen zu flitschen.
Gesagt, getan ging es am Samstag früh um 6:00 Uhr los in Richtung Engelskirchen. Dort angekommen erlebten wir, was es bedeutet am Wochenende eine solche Anlage zu besuchen. Es standen schon mindestens zehn Autos vor verschlossener Tür und gut 20 Angler warteten auf Einlass. Das war uns eindeutig zu viel Besuch und so ging es ca. 200m weiter zur nächsten Anlage. Diese war relativ lehr und so setzten wir uns an eine nette Stelle des Teichs.
Den Grund für die wenigen Besucher erfuhren wir ca. 20 Minuten später, als der Besitzer zum kassieren kam. Er wollte 25,-€ p.P. wegen Sonderbesatz mit Saiblingen. Egal, wir wollten einfach nur angeln und bezahlten also.
Nach dem Aufbauen der Ruten konnten wir in einer kleinen Bucht neben uns einen Schwarm Forellen ausmachen. Kurz darauf flog der Köder an die Stelle und wenig später landete die erste Forelle im Kescher. Ihr folgten auf diese Weise noch 4 weitere, die allesamt recht mickrig (Aldi-Größe) ausfielen. Dummerweise bemerkte dann ein ca. 12 jähriger „unseren“ Schwarm und begann mit einem Stock und Angelschnur bewaffnet die Forellen zu „angeln“. Mein freundlicher Hinweis darauf, dass man aus Respekt zu anderen Anglern ein wenig Abstand zu deren Angelstelle und zum Wasser hält, kam leider zu spät denn er hatte den Schwarm erfolgreich durch stetiges Platschen und Panschen im Wasser verscheucht.
So biss die nächsten Stunden nichts mehr…bei niemandem! Bis es auf einmal in der Nähe des Auslaufs ordentlich zur Sache ging. Zwei Jungs hatten dort ihre Ruten ausgelegt und fingen einen Saibling nach dem nächsten. Dieses Spiel zog sich über die nächsten Stunden hin und man konnte beobachten, wie aller Angler am Teich immer nervöser wurden. Irgendwann kam ich dann mit den beiden ins Gepräch und sie luden Kathi und mich ein, auch eine Rute am Auslauf zu platzieren. Das war super freundlich von den beiden und so konnten Kathi und ich abwechselnd auch noch drei Sablinge überlisten. Alles in allem hatten wir einen schönen Angeltag, der gekrönt wurde durch nette Gesellschaft und interessante Gespräche mit den beiden anderen Anglern.
- Kathi
- der Angelteich
- Saiblingstrecke
So muss das sein!
Eiskalte Ahr
März 25, 2009 von einfachdanielAbserviert hat sie mich, das gibts gar nicht! Am 21.3. sollte es im wunderschönen Ahrtal, an der wunderschönen Ahr auf Bachforellen gehen. Gigantische Fische, die wild an meinem leichten Gerät kämpfen, hatte ich mir schon die ganzen letzten Tage ausgemalt.
Aus diesem Grund stand ich auch pünktlich um 7:00 Uhr morgens an der Tankstelle, die die Tageskarten für meine Angelstrecke der Wahl verkauft. Aufgeregt wurden schnell die Formalitäten abgewickelt und ab gings ans Wasser. Die Ahr präsentierte sich glasklar und der Wasserstand war nur minimal über Normalpegel. Auch die Sonne schien, allerdings war es Arschkalt.
Der Fluss hat auf der beangelten Strecke ein sehr steiniges Bett und bietet somit vergleichsweise eine eher geringe Hängergefahr. Außerdem ist er geprägt durch viele Löcher, unterspülte Ufer und eine kleinere Rausche. Leider konnte ich an diesem Tag nicht auch nur den kleinsten Zupfer auf meine tollen, überteuerten Spinner und Wobbler und Gummifischlein verzeichnen. Ich schätze, dass das auf die momentan noch eiskalten Wassertemperaturen zurückzuführen ist. Nichtsdestotrotz (das ist tatsächlich ein Wort!) war es ein sehr schöner Angeltag, da einen die Landschaft im Ahrtal auch mal über einen Schneidertag hinwegtrösten kann…
Fazit: Das Ahrtal ist einen zweiten Besuch wert und sobald das Wasser in der Ahr wieder erträgliche Temperaturen erreicht, werde ich ein weiteres Mal mein Glück versuchen.





