Februar 4, 2010 von einfachdaniel
Neben der Planung der Hochzeitsreise hat man ja im Winter bekanntlich viel Zeit um sein Angelgerät zu pflegen…oder um Fliegen zu binden. Ich habe mir also eine Grundausstattung an Bindematerialien und –geräten gekauft und angefangen mir einen Teil meiner in 2010 zu verwendenden Fliegen selbst zu binden. Für die Kosten hätte ich mir zwar auch locker genug Fliegen für die nächsten zwei bis drei Jahre kaufen können, aber es geht ja auch um den Spaß (irgendwie strapaziert man diese Ausrede als Angler verdammt häufig muss ich sagen).
Dank Medien wie YouTube fällt es einem nicht wirklich schwer die grundlegenden Handgriffe, wie das Einbinden von Hecheln oder das Einbringen von Dubbing, schnell zu lernen. Auch der Kopfknoten geht dank ausgefeilter Knotenbinder recht schnell in Fleisch und Blut über.
Für den Anfang hab ich mich auf die etwas leichter zu bindenden Nymphen konzentriert und neben einigen „Totalausfällen“, die von den Forellen wohl höchstens genommen werden um deren Leiden ein schnelles Ende zu bereiten, sind mittlerweile einige brauchbare Nymphen entstanden. Die Binderei macht langsam auch wirklich Spaß und wenn am Wochenende mal wieder DSDS (alternativ Topmodel o.ä.) läuft, ist es eine willkommene Ablenkung von den aus diesen Shows unweigerlich resultierenden Kopfschmerzen. Kurzum: meine ersten Fliegen siehe Bild, noch bessere werden folgen…

Schlagwörter: Fliegenbinden
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Februar 2, 2010 von einfachdaniel
Es schneit und schneit und der Frühling will einfach nicht kommen. Welch ein Elend! Womit beschäftigt man sich also in der öden Zeit? Richtig, mit Urlaubsvorbereitungen.
Bei mir geht es in diesem Jahr auf Hochzeitsreise auf die Kapverden. Das bedeutet im Moment ein gründliches Suchen nach- und Studieren von Informationen zur Angelei dort.
Leicht zu finden sind Artikel und Webseiten zum Marlinfischen. Darüber hinaus wird es schon schwieriger. Ich werde also eine starke, extra dafür angeschaffte Teleskop-Karpfenrute inkl. Rolle mit Ersatzspule und zwei unterschiedlichen Schnüren (30er und 40er Mono) mitnehmen. Außerdem eine Teleskop-Bootsrute mit Rolle zum Grundangeln vom Pier/Boot. Daneben wird mich eine Auswahl an diversen Montagen, Haken, Kunstködern und Bleien begleiten. Damit sollte ich dann für drei Wochen gerüstet sein.
Geplant ist außerdem mindestens eine Ausfahrt auf die ganz großen Sportfische der Meere – Marline. Das ist allerdings im Mai nicht so einfach, da die meisten Boote bereits ausgebucht sind. Mit ein bisschen Glück findet man aber dennoch den einen oder anderen Kapitän, der noch einen freien Tag zur Verfügung hat. Wir werden sehen…genaueres wird berichtet wenn etwas gebucht ist.
Schlagwörter: Kapverden, Urlaub
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Januar 13, 2010 von einfachdaniel
Nach langer Abstinenz und vielen daraus resultierenden Anfragen und Mails habe ich mich entschlossen in diesem Jahr wieder verstärkt hier zu schreiben. Ich gebe zu, dass ich dieses Blog in den letzten Monaten sehr stark vernachlässigt habe. Das liegt zum großen Teil an meiner neuen Leidenschaft der Fliegenfischerei, der ich sehr intensiv nachgegangen bin. Somit wird sich in 2010 einiges um das Fliegenfischen und meine ersten, nicht immer glücklichen, Versuche im Fliegenbinden drehen.
Ich freue mich jetzt schon darauf wieder regelmäßig hier zu kommunizieren.
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Juli 13, 2009 von einfachdaniel
In diesem Jahr haben wir unseren Urlaub auf Fuerteventura verbracht und natürlich käme ich nie auf die Idee ohne meine Angeln weg zu fliegen.
Ich hatte also eine mittlere Spinnrute mit WG 30-60g dabei sowie eine Brandungsrute, jeweils den mit entsprechenden Rollen. Nach einigen orientierenden Spaziergängen im Hafen von Corralejo, habe ich es dann mit der Spinnrute auf die Meeresräuber versucht, da man von der Hafenmole mit etwas Glück Barracudas fangen kann. Leider hatte ich dieses Glück nicht ;(
Egal, denn schon wenige Tage nach Ankunft hatten Kathi und ich eine Ausfahrt zum Deepseafishing gebucht. Hierzu ging es morgens 7.45 Uhr mit einer sehr schönen little-Big-Game-Jacht vom Hafen aus los zum Angeln. Allerdings war die Fahrt schon wenige Kilometer weiter vorbei und es wurden Köderfische in Form von “Bogas” gefangen. Das Angelgerät stellte sich dabei sehr schnell als ungepflegtes und z.T. kaputtes “Zeug” heraus, welches ich Zuhause eher entsorgen würde als damit zu angeln. Trotzdem fischten wir weiter, wenn auch immer in der Hoffnung keinen wirklich guten Fisch ans Band zu bekommen, das dieser unter gegebenen Umständen nicht zu drillen gewesen wäre. Gegen 13:00 traten wir dann wieder die Heimreise an. Obwohl man uns im Vorfeld versicherte, dass wir jeden von uns gefangenen Fisch behalten können, kam man sich auf dem Rückweg wie ein Bittsteller vor, da die Fische nur ungern herausgerückt wurden. Die “edleren” Fische, wie Burros, Cabrilla, Chopas, Galanas etc. wurden durch die Crew eh sofort in eine große Kühltruhe verfrachtet. Für uns blieben lediglich größere Bogas übrig, die trotzdem am Abend ihre veredelung auf dem Grill erhielten.
Später erfuhren wir, dass der Besitzer des Bootes auch Inhaber eines Restaurants ist und so war uns auch klar, warum wir 1. nur auf Portionsfische “gestippt” haben, anstatt es auf die sportlich interessanten Fische zu probieren und wir 2. nur die “minderwertigen” Fische mitnehmen konnten.
Trotz dieses eher negativen Erlebnisses wollte ich es an einem weiteren Tag noch einmal auf einem anderen Schiff probieren. Das Boot war diesmal ein eher rustikaler Holzkatamaran ohne highend Fischfinder und solchem Zeugs. Dazu passend hätten der Kapitän und sein Bootsmann (beide gut über 60) aber aus einem typischen Hollywoodfilm stammen können, so sehr entsprachen sie dem Klischee vom alten spanischen Fischer. Bereits eine halbe Stunde nach der Ausfahrt aus dem Hafen zeigte sich jedoch, dass die Jungs ihr Handwerk verstanden. Ich saß im Kampfstuhl und durfte den ersten Barracuda meines Lebens drillen. Ein unglaubliches Gefühl! Auch ein weiterer Gast hatte danach noch zweimal die Möglichkeit einen dieser Fische an der Rute kämpfen zu spüren. Leider saß bei ihm der Haken nicht und so verlor er beide Fische. Auch das Grundangeln verlief auf diesem Boot ganz anders. Ich konnte, neben vielen großen Bogas und Galanas, auf Köderfisch einen Stachelrochen landen und unser Bootsmann fing an der Handleine eine gelbe Muräne. Den Barracuda konnte ich problemlos mitnehmen, nachdem er vom Kapitän persönlich für mich ausgenommen wurde.
Durch diese Ausfahrt motiviert kam auch Kathi noch einmal mit zu einer dritten Tour, bei der sie einen Sierra und ich einen Bluefish drillen konnten. Dieser Bursche war auch mein bisher kampfstärkster Fisch. Der Drill war unglaublich rasant und brutal…
Kurzum: Der Urlauber, der gern auch im Ausland mal die Rute in die Hand nimmt und evtl. auch die Möglichkeit hat sich seinen Fisch anschließend zu grillen oder zubereiten zu lassen, sollte eine Ausfahrt mit der “Pez Velero” im Hafen buchen. Von einer Ausfahrt mit der “Sina Maria 3″ kann ich dagegen nur abraten.
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Juni 4, 2009 von einfachdaniel
Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit zusammen mit Kathi an einem Einsteigerkurs für Fliegenfischer teilzunehmen. Seit diesem Wochenende lässt mich die Flugangelei nicht mehr los. Ich “verschlinge” geradezu die aktuellen (und auch nicht mehr ganz so aktuellen) Fachmagazine und hab mir sogar Podcasts zum Thema Fliegenfischen abonniert. Am morgigen Freitag habe ich nun einen Tag frei und werde, wie solls auch anders sein, zum Fliegenfischen an die Sülz fahren.
Was mich in diesem Zusammenhang jetzt aber beschäftigt ist die Tatsache, dass einen solch eine neu erlernte (oder zumindest in Grundzügen angeeignete) Angelart so komplett einnimmt. Liegt es tatsächlich an der “Faszination Fliegenfischen”, an der “Magie”, die dieser Art des Angelns nachgesagt wird? Oder ist es einfach nur das neue, das unbekannte, welches einem langjährigen Hobby neue Perspektiven hinzufügt?
Ich weiß es nicht aber auf jeden Fall geht es mir wie damals mit 6 oder 7 Jahren, als ich meine ersten Angelversuche mit Pfefferrohr-Rute und Teig auf Plötzen unternahm. Es ist spannend und ich hoffe dieses Gefühl wird nicht allzu schnell schwächer…
Schlagwörter: Gedanken
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Mai 18, 2009 von einfachdaniel
Im Juli letzten Jahres habe ich mir die o.g. Polbrille bei meinem Angelgerätehändler gekauft. Auf den ersten Blick ist das schon ein sehr schönes und modern gestaltetes Teil. Mit ca. 40,-€ ist die Brille im mittleren Preissegment angesiedelt und daher fiel die Wahl auch gar nicht so schwer.
Am Wasser allerdings zeigte sich recht schnell, dass die polarisierenden Eigenschaften der Brille eher zu wünschen übrig lassen. Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagwörter: Kleidung, Test
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Mai 17, 2009 von einfachdaniel
Fast direkt nach dem Fliegenfischen ging es gestern Abend zum Aalangeln an den Rhein. Zusammen mit vielen Anglern aus dem Board www.rheinangeln-pur.de.vu sollte den Schleichern nachgestellt werden. Das Event wurde organisiert vom Foren-Initiator und Moderator Dieter, genannt ZanderDieter. Den Rest des Beitrags lesen »
Schlagwörter: Aal, Angeltag
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Mai 16, 2009 von einfachdaniel
Heute war ich an der Agger in Loope zum Fliegenfischen. Die Tageskarte kostet 10€ und ist somit erschwinglich. Am Looper Stück angekommen war ich erst ein wenig enttäuscht, da der Fluß hier durch bewohntes Gebiet fließt und auch optisch nicht viel her macht. Außerdem ist hier jede Angelart erlaubt und dem entsprechend waren die interessantesten Stellen auch schon von Posenanglern besetzt.

Ich wollte schon wieder nach Köln zurück fahren, als ich einen anderen Fliegenfischer entdeckte. Nach ein paar gewechselten Worten war ich dann recht schnell überzeugt, es doch einmal an der Agger zu probieren. Der Angler, Phil, kommt dort aus der Gegend und verssicherte mir, dass die Agger ein wirklich Fischreicher und mit einigen guten Fischen besetzter Fluss sei.
Bereits der fünfte oder sechste Wurf mit Streamer am sinkenden Vorfach brachte mir eine 25er Bachforelle. Es stellte sich heraus, dass das die Standartgröße dort ist. Im Laufe des Tages konnte ich noch einige weitere Forellen derselben Größe überlisten. Das war gut, denn ich konnte an dem Tag sehr gut die Bisserkennung beim Nymphen- und Streamerangeln üben. Auch die vielen, zum Teil gemähten, Uferwiesen machten es leicht zu werfen und somit die eigene Wurftechnik zu verbessern. Alles in allem ist das Looper Aggerstück ein nettes Stück Fluss für Anfänger oder für einige kurzweilige Spaßangelstunden.
Schlagwörter: Angeltag, Fliegenfischen
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Mai 15, 2009 von einfachdaniel
So, heute hab ich die Sülz mal angetestet. Dazu war ich mit der Fliegenrute in Immekeppel an einem ca 2 km langen Stück, an dem striktes “Flyfishing only” herrscht. An dem Stück gibt es viele Rauschen, die sich immer wieder mit ruhigen Strecken abwechseln. Auf Grund der sehr üppigen Botanik in Form vieler überhängender Bäume ist das Werfen durchaus anspruchsvoll aber nicht unmöglich. Das Ergebnis meines allerersten Tages mit der Fliegenrute war eine 37er Regenbogenforelle auf Trockenfliege, eine knapp 30er Bafo, ein Lachssmolt sowie eine ca. 65er Barbe auf Nymphe.
Schlagwörter: Angeltag, Fliegenfischen
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April 23, 2009 von einfachdaniel
Am Dienstag abend war ich noch für ein paar Stunden am Rhein und konnte vier Schlangen überlisten.
Drei davon bissen auf Tauwurm/Rotwurm Kombi- und einer auf Tebo-Raupe an der Grundmontage.
Der Rhein hat zur Zeit ca 14 °C und einen Pegelstand von ca. 3,8 m. Alle vier schwimmen wieder, da sie noch untermaßig waren.
Die Köder der einen Rute hatte ich an der Strömungskante platziert, die der anderen in dem Loch nahe des Bunenkopfes.
Evtl. probiere ich es beim nächsten Mal weiter in der Stömung, um an die größeren Aale zu kommen.
Schlagwörter: Aal
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